Frühling 2005

Meine Hühner

 

 

Die Vorgeschichte:

Jeder von uns kennt die Wichtigkeit im Leben nicht stehen zubleiben, sich fortzubilden und sich im Leben immer wieder neue Ziele zu setzen, sich Herausforderungen zu stellen. Mit diesem Gedanken beschloss unsere Powerfrau Elisabeth, im Frühling einen Computerkurs zu besuchen ... konkreter gesagt den ECDL (umgangssprachlich "Computerführerschein") zu machen um ihr Gehirn wieder a bissi in Schwung zu bringen, und a wenig Fachwissen dazuzugewinnen. Gesagt ... getan!

Während unser verrücktes Huhn *verzeih* nun tagtäglich in kahlen, stickigen Klassenräumen herumsaß, die IT-Grundlagen zu verstehen versuchte und lange, ermüdende Vorträge des Trainers über sich ergehen ließ und praktische Übungen in Word, Excel, Access, Powerpoint im Handumdrehem meisterte, schweiften ihre Gedanken immer weiter in die Ferne und gar seltsame Bilder boten sich ihr dar:

 
 

"Output" ??? ...... Das war das Stichwort, plötzlich wusste sie, welcher Herausforderung sie sich stellen möchte! Als sie abends hochmotiviert nach Hause kam, konnte sich Rudi fast nicht ihrer Worte erwehren. Sie plauderte und gestikulierte voller Elan und unaufhörlich von Sitzstangen, Legeboxen, Stall, Stroh, Gartenfläche, von "glücklichen Hühnern" und und und .... Elisabeth wünscht sich einen Hühnerstall mit einigen Hühnern. Rudi schaute, schwieg und machte sich natürlich sofort ans Werk um die Träume seiner geliebten Frau zu erfüllen. Er plante, sägte, hämmerte, er fertigte ein tolles Hühnerhaus und zog einen Zaun herum.

Da kam uns spontan eine verrückte Idee. Wir starteten deshalb die Aktion

"Ein Huhn für Elisabeth"

denn genau diese fehlten noch und es lag an uns/euch Elisabeth zu überraschen.

Wenn ihr Lust habt könnt ihr euch gerne nach wie vor beteiligen. Wir dachten uns es ist sicher witzig, wenn Elisabeth und Rudi eine bunte Mischung an Legehühner in den Stall bekommen (egal ob weiß, braun, schwarz, getupft, gescheckt, groß oder klein). Zusammen können wir sicher eine bunte Mischung an verschiedenen Hühnern finden.

Unsere Idee fand schnell Anklang und einige Freunde hatten sich einen Galerieplatz für ein oder mehrere Tiere reserviert, für welchen sie sich natürlich auch noch einen originellen Namen ausdachten. Von jedem Huhn, dass dann den Weg nach Schletz findet, kommt natürlich ein Foto in unsere Chicken-Galerie.

Es freut uns, dass dir/euch unsere Idee gefällt und mitmacht. Egal ob vom eigenen Hühnerstall, vom Bauernmarkt, von "Nachbars-Garten" :o), ein kurzes e-mail genügt und wir reservieren sofort den Platz im Stall und du/ihr dürft dann das Huhn bei Elisabeth abgeben. Langsam füllt sich die Bude *lach*!

Gruß, Elisabeth und Gerhard

 
 

Elisabeths Chicken-Galerie

Fixe Plätze im Hühnerhaus haben:

Stand vom 25. Mai 2006

 

Walter

Susi

Geraldine

Charlotte

Daisy

 

leer

Tiffany

Cruella

Blacky

Camilla

Henriette

Clothilde

Sissy

       
 

     Die Paten der Hühner sind:

... das verraten wir natürlich immer erst, wenn das Huhn im Stall ist ...

 
     Petra + Peter     Am 15.April, 21:53 ziehen Susi und Geraldine ein.
  Am 17.April, 20:54 folgen Charlotte und Rudolfo.
  Camilla übersiedelt am 24.April nach Schletz.
     Oma + Opa J.     Tiffany, Brunhilde und Cruella reisen aus Hohenau an.
     Sonja + Heinz Am 18.April zieht Daisy, ein getupftes Meran-Huhn ein.
     Karin + Denise Blacky, eine schwarze Schönheit kommt auch gleich mit.
     "die Raben" bringen am 9.Mai "Henriette", ein edles Sussex-Huhn
     Karin + Günther setzen Trude, ein weißes Schopfhuhn am 28.Mai in den Stall
     Toni + Anneliese überraschen mit dem braunen Geburtstagshuhn "Sissy"
   
Bitte aktivieren Sie Java !!!

 

R.I.P.

Trude

 

ausgezogen

Rudolfo

 

R.I.P.

Brunhilde

 
 

Hühner - Tagebuch:

16.4.2005 Ein wunderschöner erster Tag mit unseren beiden Mädels, die natürlich den ganzen Tag im Mittelpunkt standen. "Vorfreude ist die Schönste Freude", heißt es, aber nun, da die ersten 2 Bewohner eingezogen sind, ist die Freude noch viel viel größer. Susi ist ganz zutraulich und genießt es gestreichelt und gekrault zu werden. Sie fühlte sich sichtlich wohl und spazierte munter quer durch den Hühnergarten und entdeckte immer neue Leckereien. Geraldine hingegen ist eine feige Nuss und beobachtet alles aus sicherer Distanz. Aber auch mit ihr konnten wir schon richtig kuscheln. Geraldine entdeckte Nachbar´s Garten. Sie beschloss über den Zaun zu fliegen und den Garten zu erkunden. Das blöde ist nur, dass Hühnermama Elisabeth es bemerkt hat und rannte natürlich sofort in Nachbars Garten um Geraldine wieder zurückzubringen. Geraldine dachte natürlich nicht im geringsten daran nach Haus zu gehen, und so spielte sie mit Elisabeth ein Versteck-Fangen-Spiel. Aber letztendlich war dann Elisabeth schneller und Geraldine kam zurück in ihren Hühnergarten. Tja, Strafe muss sein und deshalb bekam sie die Federn von den Flügel gestutzt. Da war Geraldine natürlich sehr sehr beleidigt und flüchtete in das Hühnerhaus. Elisabeth redete sie an, aber sie total beleidigt drehte sie sich weg. Aber nach einer Weile wurde es ihr wahrscheinlich langweilig, wo ja im Hühnergarten so viel zum umscheren war, also kam Geraldine schmollend wieder heraus. Chrisi verwöhnt Susi und Geraldine sehr, indem er den Komposthaufen nach Würmern und Larven durchsucht und diese dann an die beiden verfüttert. Susi und Geraldine scheinen so richtig zufrieden zu sein, immer gibt es frisches Wasser, gute Nudeln und natürlich auch artgerechtes Hühnerfutter (was Elisabeth nach genauen Recherchen zusammenkaufte). Hühnermama bestellte im Lagerhaus auch eine Wassertränke. Leider müssen wir noch 14 Tage warten bis wir sie bekommen. Als es am frühen Abend und schon ein bisschen kühl wurde beschlossen die beiden schlafen zu gehen und gingen freiwillig in ihr Hühnerhaus, wo heute auch extra für Geraldine eine Sitzstange nur 20 cm Höhe befestigt wurde. Geraldine ist nämlich auch patschert und fällt im Schlaf von der Stange runter *lach*. Hühnermama Elisabeth erledigte das noch schnell und wünschte ihren Mädels natürlich noch eine gute Nacht.
   
17.4.2005 Elisabeth wird um 7 Uhr Früh  munter und der erste Weg führt natürlich ins Hühnerhaus. Sie wünscht einen schönen guten Morgen, bringt uns wieder Futter, gute Nudeln und frisches Wasser. Während die Hühnermama danach ihre Hausarbeit erledigt, beschloss diesmal Susi Nachbars Garten zu erkunden. Wie sie es geschafft hat über den Zaun zu kommen.... keine Ahnung. Na jedenfalls sind Elisabeth und Rudi ihr nach, aber schon bald hatten sie Susi eingefangen. Die Ausreißerin muss jetzt jedenfalls eine Weile im Hühnerhaus bleiben, denn Rudi hat nun beschlossen, den Zaun höher zu machen - also ab sofort keine Ausflüge mehr in Nachbars Garten.
  Überraschung im Hühnerhaus: Elisabeth hatte einen Strohballen in die Ecke gestellt, um von dort frisches Stroh für die Gluckis wegzunehmen. Als sie nun am späten Vormittag das Hühnerhaus betritt, lag da: DAS ERSTE GRÜNE EI !!! Die Freude war groß, obwohl leider nicht klar war, von welcher der beiden Grazien dieses Ei nun stammt. Das klärte sich aber ein paar Stunden später auf, dass es nur von Susi sein konnte, da Geraldine auch ein Ei legte und Elisabeth das sah.
 

Die Hohenauer Hühner ziehen nachmittags ein: Tiffany … weiß … eingebildet, Brunhilde … gefräßig … etwas korpulent und Cruella … eigentlich gefällt sie mir von allen 3en am besten, sie hat ein wunderschönes Federkleid, nur leider schaut sie ein bisschen zerrupft aus. Alle vertragen sich - dank des "Haarspray-Tricks von Petra" recht gut, nur nach einer Weile kam Geraldine doch dahinter, dass es da neue Damen gibt und machte sich gleich drauf los einen Streit zu beginnen mit den 3 Neuankömmlingen, aber Elisabeth war natürlich gleich zur Stelle und schimpfte mit Geraldine. Die hat das auch gleich verstanden und zog beleidigt ab - aber sie lies dann die anderen in Ruhe. Abends betrat der zukünftige Herr des Hauses sein neues Revier - es ist 20:50: Der stolze Rudolfo (Namensähnlichkeiten mit bekannten Personen sind zufällig *ggg*) und Charlotte kamen noch dazu. Charlotte ist eine weiße Henne mit einem Häubchen … Federn … schaut recht lustig aus. Da es ja schon dunkel war hat Elisabeth die beiden Neuankömmlinge kurz vorgestellt. Rudolfo hat sie noch eindringlichst erklärt: "Das ist jetzt dein Harem, beglücke sie nach Lust und Laune und pass schön auf sie auf". Dann wünscht sie eine gute Nacht.

   
18.4.2005

Rudolfo hat um 7 Uhr früh schon ordentlich gekräht und gemeldet, dass er in Zukunft den Ton im Haus angibt. Elisabeth musste dann in den Computerkurs, deshalb hat sie die Hühnerschar im Hühnerhaus gelassen, weil sie wollte ja dabei sein, wenn alle im Hühnergarten herumliefen und sehen, wie sie sich verhalten. Mittags, als Elisabeth heimkam, war natürlich der erste Weg ins Hühnerhaus ... und .... sie brachte wieder 2 neue Mitbewohner mit: Daisy und Blacky. Alle durften jetzt heraus, es gab wieder gutes Futter und frisches Wasser. 2 Eier lagen auch im Nest, was Elisabeth sehr freute. Blacky, eine schwarze Schönheit und Daisy, eine getupfte schwarz-weiße ganz zutrauliche Henne. Beide noch sehr jung. Sie wurden in die bunte Schar gleich aufgenommen, tja bis auf Geraldine sie wollte wieder zeigen … wie wichtig sie doch ist. Aber unsere Hühnermama sprach Geraldine kurz schärfer an und sie flüchtete schnellen Schrittes und somit war auch diesmal das Thema vom Tisch. Rudolfo geht schon fleißig seinen Pflichten als Hahn nach und beglückt nach und nach seinen Harem. Geraldine war als erste dran. Und zwischendurch spaziert er stolz umher und schaut dauernd auf seine Weiberschar.

 

Am Abend gingen anstandslos alle ins Hühnerhaus schlafen - bis auf Rudolfo. Er zog es vor aufs Dach vom Hühnerhaus zu fliegen und die Welt von oben zu betrachten. Rudi und Chrisi wollten ihn vom Dach holen, aber Rudolfo ist auf einer anderen Seite vom Dach heruntergeflogen und wie wild im Garten umhergelaufen. Raphael hatten wir schon eingesperrt und Angie hat gedacht, sie muss bei der Jagd mitmachen. Rudolfo rannte und rannte und dann versteckte er sich hinter den Thujen, er war nicht mehr zu sehen und er gab auch keinen Laut von sich. Jetzt waren wir alle ein bisschen sprachlos, weil wir echt nicht wussten, wo er ist. Man konnte ihn nicht sehen, aber dann hat Rudi hinter den Thujen nachgeschaut und siehe - da war er  - und auch schon eingefangen. Tja, und wie das so Brauch geworden ist bei uns mit den Ausreißern, hat auch Rodolfo die Flügelfedern gestutzt bekommen. Danach ging´s ab zum Schlafen in das Hühnerhaus. Rodolfo schien sich zu schämen, er verschwand sofort beleidigt in einer Legebox. Aber ich denke, dass wird seiner Weiberschar egal sein - auf die Flügellänge kommts nicht an, denen ist wahrscheinlich wichtig dass er sie liebt. Und so wünscht Elisabeth wieder ihren Hühnern eine gute Nacht.

   
19.4.2005

Rodolfo beginnt den Tag um 7 Uhr den Tag mit kräftigem Krähen. Alle Hühner bleiben dennoch wieder bis Mittag im Hühnerhaus, weil ja Elisabeth in den Kurs muss. Mittags ist der erste Weg von Elisabeth ins Hühnerhaus um die Schar begrüßen, herauszulassen und zu füttern. Die Schar erkennt anscheinend schon wenn es  Futter gibt, denn wie Elisabeth mit dem Futter kam, sind alle Hühner einschließlich Rudolfo zum Tor gelaufen.

   
20.4.2005

Rudolfo … wie jeden morgen kräht um 7 Uhr kräftig den Tag ein. Vormittag müssen ja die Hühner im Stall bleiben - ihr wisst ja, wegen dem Kurs der bald zu Ende ist. Mittags ist der erste Weg von Elisabeth in das Hühnerhaus. Alle werden begrüßt und dürfen raus. Es gibt Futter und frisches Wasser. Elisabeth verwöhnt natürlich ihre Hühner und kocht ihnen jeden Tag Nudeln, über die sich die Hühnerschar immer gleich her macht. Elisabeth möchte gerne, dass die Hühner ganz zutraulich werden und lockt sie mit Nudeln in der Hand. Zuerst sind sie noch etwas zurückhaltend, aber dann kommt meist Susi als Erste und nimmt ganz frech eine Nudel von der Hand und dann trauen sich auch die anderen Hühner eine Nudel holen. Susi ist eine ganz freche und sicher kein "dummes Huhn", denn Elisabeth hielt die Schüssel mit den Nudeln in der Hand und Susi flog - so gut sie halt konnte mit gestutzten Flügelfedern - in die Höhe und mitten in die Schüssel rein. Sie ließ sich nicht stören und fraß gleich einige Nudeln heraus. Elisabeth versuchte es dann auch mit Maisschrot in der Hand und siehe da, auch das fraßen ihre Hühner aus der Hand. Fünf Eier legen Elisabeth´s  Hühner schon, worüber sie sich sehr freut. Abends gehen alle Hühner brav alleine ins Hühnerhaus - auch Rudolfo - und um punkt halb acht abends kehrt Stille ein.

   
23.4.2005

Heute dürfen die Hühner schon früh raus. Elisabeth hat heute frei. Um 7 Uhr Früh kräht Rudolfo schon lautstark. Elisabeth zieht sich schnell an und dann raus in das Hühnerhaus. Es gibt frisches Futter und Wasser wie jeden Tag. Heute wird der Rasen gemäht und das gemähte Gras kommt zu den Hühnern ins Gehege. Die Aufregung ist groß bei den Hühnern, weil da gibt’s viel zum scheren und wühlen. Ein paar Regenwürmer werden auch gefunden und eine kleinere Streiterei ist bald im Gange, jeder will einen Wurm. Aber da war Brunhilde die schnellste und dachte auch nicht im Traum daran, einen Regenwurm abzugeben. Sie rannte mit dem Regenwurm im Schnabel umher und schließlich schluckte sie den Wurm und die Aufregung war vorbei. Witzig ...

   
24.4.2005

Heute Nachmittag ist große Aufregung im Hühnerstall. Elisabeth geht ein paar Mal ein und aus und vergisst einmal das Tor zu schließen. Raphael nutze diese Gelegenheit und stürmte sofort ins Gehege. Na da war arges Gegacker und Raphael rannte den Hühnern wie verrückt hinterher. Er schaffte es Daisy zu fangen, er packte sie am Hals, die schrie aus Angst wie verrückt. Elisabeth brauchte eine Weile bis sie Raphael gefangen hatte. Der war so blitzschnell und gehört hat er auf Zurufe auch nicht, was ja sonst wunderbar funktionierte. Elisabeth befreite Daisy, mit Raphael schimpfe sie, er bekam einen Klaps und wurde aus dem Gehege rausgebracht. Er war dann eine Weile beleidigt. Daisy hat sich schnell wieder erholt, es ist ihr nichts passiert außer, dass der ganze Hals nass war.

Der restliche Tag verläuft ruhig, doch am frühen Abend bekommt Elisabeth plötzlich einen Anruf von ihrer Freundin die ihr mitteilte, dass ein neues Huhn einziehen wird. Jetzt ist ja bald die Mannschaft vollzählig, so wie Elisabeth es sich gewünscht hat, freut sie sich. Rudi musste das Huhn auf halber Strecke abholen, da gerade Besuch da war. Nach einer Stunde war er dann wieder da mit einer Schachtel, indem das neue Huhn saß. Eine graue Schönheit mit Schopf. Sie wurde von Petra, der Vorbesitzerin "rausgeworfen", weil sie auf die anderen Hühner losging und ständig herumzickte. "Entweder 14 Tage Dunkelhaft oder du ziehst aus", ärgerte sich Petra nicht mehr lange herum und da Hühner bekanntlich durch einen Umgebungswechsel, eine neue Umgebung und neue Mitbewohner "sich wieder einkriegen können", entschied man sich für das Ausziehen. Elisabeth holte als erstes den Haarspray und lief der ganzen Hühnerschar hinterher um sie einzusprühen, und am Ende das neue Huhn, dass den Namen Camilla bekam. Die wurde dafür aus der Schachtel herausgenommen, vorsichtshalber auch gleich die Flügelfedern gestutzt, dann ging Elisabeth mit Camilla in ihre neue Behausung. Sie stellte Camilla den anderen Hühnern vor, die allesamt ins Gackern anfingen - als würden sie Camilla begrüßen. Dann wurde es Ernst für die Zicke Camilla, sie wurde am Boden abgestellt. Zunächst interessierte sich nicht wirklich wer für sie, außer Rudolfo, der schwänzelte um sie herum, bis er sie dann letztendlich beglückte. Da wurde Cruella aufmerksam, dass da wer neuer ist, in Rudolfos Harem, und so machte sie einen schnellen Anflug auf Camilla. Elisabeth ging sofort dazwischen, nahm Cruella hoch und schimpfte mit ihr, dann stellte sie Cruella wieder hinunter, die dann ziemlich beleidigt in einem Winkel hockte und schmollte. Auch Tiffany versuchte mit Camilla einen Streit zu beginnen, doch auch die jagte Elisabeth weg und somit war das Thema für Tiffany erledigt. Den anderen war es mehr oder weniger egal ob da wer neuer ist, die pickten genüsslich ihr Futter und ließen sich nicht stören.

Nachdem ja jetzt noch ein Huhn dazukam mussten die Schlafstangen erweitert werden, was Rudi sofort erledigt hat, damit alle gut schlafen können. Es fing schon zu dämmern an und die ersten Hühner begaben sich ins Hühnerhaus. Pünktlich um halb acht waren dann alle Hühner im Hühnerhaus. Elisabeth wünsche wie jeden Tag eine "Gute Nacht",  und dann machte sie die Türe zu und es war sofort mucksmäuschenstill.  

Die Hühnerschar macht Elisabeth eine große Freude, sie steht oft eine halbe Stunde beim Freigehege und schaut den Hühnern zu und redet mit ihnen. Die Hühner danken es ihr mit Zutraulichkeit und vielen Eiern.

   
9.5.2005 "Die Raben", Christl und Sepp haben lang überlegt, welches wohl das "passende Huhn" als Geschenk wird. Sie haben sich dann am Bauernmarkt für ein Sussex entschieden, ein kräftiges wunderschönes Huhn, dass schon mal 3 kg bekommen kann. Sie heißt "Henriette", erklären sie der erfreuten Elisabeth, als sie sie mit ihr spontan besuchten und das Huhn in Elisabeth´s kleine Farm übergeben. Es wird noch eine Weile geplauscht und geguckt .... und bald stellt sich heraus, dass Henriette eine kleine Querulantin ist, die sich wegen jeder Kleinigkeit mordsmäßig aufregt.
   
28.5.2005

Grenzlandmesse…. Elisabeths Freundin Karin sieht auf der Messe ein superschönes Huhn und entschließt es zu kaufen und Elisabeth damit zu überraschen. Das Huhn wurde natürlich sofort zu Elisabeth gebracht. Wie immer stutzte sie zuerst die Federn bei den Flügeln, weil sie wollte nicht mehr in Nachbars Garten Hühner nachlaufen und fangen. Dann trug Elisabeth die neue Mitbewohnerin vom Hühnerhaus zu den anderen und stellte sie vor, so wie sie es auch bei allen anderen machte. Dann stellte sie "Trude" am Boden und siehe da, keiner interessierte sich für sie - außer Rudolfo. Die dachten wahrscheinlich alle, die ist eh schon immer da. Im Hühnerhaus lebte ja schon ein Huhn dieser Rasse, Charlotte, beide sind sehr ähnlich. So hatte Trude natürlich eine leichte Eingewöhnung. Sie lief von Anfang an in der Hühnerschar mit. Elisabeth freute sich natürlich sehr darüber.

Die Tage vergehen den Hühnern geht es gut. Elisabeth mistet jeden Tag den Stall aus, es gibt auch jeden Tag eine große Schüssel mit Nudeln. Ab und zu wenn ein Regenwurm im Garten gefunden wird, bekommen den natürlich die Hühner. Na da ist dann ein ein Gerangel, wer das Ding bekommt.

   
12.6.2005

Am Abend geht Elisabeth zu den Hühnern um ihnen "Gute Nacht" zu sagen. Aber ..... oh Schreck, Blut! Woher kommt das ??? Sie schaut alle Hühner an und sieht dann, dass Camilla am Bein blutet. Sie nimmt sie heraus, wäscht ihr den Fuß ab und gibt ihr Desinfektionsmittel auf die Wunde. Camilla schmiegt sich an Elisabeth an und lässt sich streicheln. Sie zittert ein wenig. Die Arme weis ja nicht was jetzt passiert. Elisabeth denkt jetzt nach was sie mit Camilla tun soll? Wohin mit ihr? Zu den anderen konnte sie Camilla nicht geben, denn Hühner sind da sehr boshaft, wenn eine verletzt ist, dann pecken sie solange hin, bis das arme Tier tot ist. Na und das will Elisabeth keinesfalls. Nach einigen Überlegungen gibt sie Camilla in eine Legebox und ein Brett davor, damit die anderen nicht zu ihr können. Am nächsten Morgen sieht Elisabeth sofort nach Camilla. Es geht ihr gut, die Wunde ist zu, kaum was zu sehen. Sie lässt Camilla zu den anderen, Camilla rannte gleich wieder mit den anderen mit. So ist alles gut ausgegangen.

   
16.6.2005

Ein Bruder von Elisabeth hat sich heute angesagt, weil ja Elisabeth am 17. Juni Geburtstag hat. Er kam mit seiner Frau Anneliese und mit einer riesengroßen Schachtel. Mein Bruder tat so als wäre die Schachtel furchtbar schwer. Es war dann eine Riesenüberraschung, denn darin war ein "Geburtstagshuhn" mit dem Namen "Sissy". Dazu gabs noch ein tolles Gedicht:

   
 
   
 

Als erstes wurde Sissy mal gestreichelt danach gleich Flügelfedern stutzen, wie das ja schon Brauch ist. Danach wurde Sissy zu den anderen Hühnern gebracht. Zuerst wurde sie den anderen vorgestellt und dann auf den Boden gestellt. Alle anderen waren sehr neugierig Sissy, die neue Mitbewohnerin. Chrisi passte dann auf, damit keine auf Sissy losging. Am Abend marschierten alle brav in das Hühnerhaus, nur Sissy traute sich anscheinend nicht hinein. Sie wurde dann von Rudi hineingetragen. Es wurde eine Nacht und Ruhe kehrte im Hühnerhaus ein.

   
17.6.2005

Auch am Geburtstag ist Elisabeths erster Weg natürlich ins Hühnerhaus. Sie wünschte einen "wunderschönen Guten Morgen", alle stürmen sofort hinaus in den herrlichen Tag. Doch ... wo ist Sissy ???? Die sitzt ganz oben am Fenster. Elisabeth nimmt sie herunter, streichelte sie und erklärte ihr, dass es üblich ist, dass die Hühner gestreichelt werden und dass es ihr hier sehr gut gehen wird. Elisabeth bekommt mittags einen Kurzbesuch von Elisabeth und Gerhard. Geburtstagsbussi, Geburtstagsknuddeln, aber gefeiert wird später. Allerdings haben die beiden ein kleines "Vorabgeschenk" mitgebracht. Ein knalloranger Vorhang mit superentzückendem Kükenmuster für den Hühnerstall. Ich denke, wir sind allesamt wirklich selbst die "verrückten Hühner". Sicher ist, der Vorhand wird bald aufgehängt im Stall, sobald Rudi das neue Fenster eingebaut hat. So steigert sich der Wohnkomfort der Hühner immer mehr, da Rudi ja zwischenzeitlich auch ein 2 neue Futterhäuser gebastelt hat. Für "Outdoor- und Indoor" nennt man das, eines hängt draußen, eines drinnen *ggg*. Jedenfalls will Elisabeth nun stolz den beiden die neue Mitbewohnrein zeigen ... doch Sissy ist schon wieder nicht zu sehen. Die hat sie sich in eine Legebox verzogen, wo bereits 7 Eier lagen und sich daraufgesetzt. So wie es aussieht, will sie gleich am 1. Tag zu Brüten beginnen. "Typisch Sissy, eine richtige Glucke!", scherzt ihre Freundin. Alle lachen und sollte Sissy wirklich sitzen bleiben, erwarten wir in 21 Tagen, also am 7.Juli Nachwuchs ....., jedoch leider, bis zum Abend hat sich Sissy das ganze nochmal überlegt und beschlossen, vorläufig nun doch keine Eier auszubrüten.

   
19.6.2005

Ein neuer Bewohner ist in die Hühnerfarm eingezogen: "Hoppel", ein supersüßes Kaninchen.

  Obwohl ich anfangs Bedenken hatte, ob er sich in der Hühnerschar wohlfühlt, musste ich feststellen, dass es absolut kein Problem gibt. Somit ist das Kaninchen seinen Käfig losgeworden.
 
   
25.5.2005

Männerwechsel im Hühnerstall ... ein neuer Hahn für die Hühnerdamen ... es begann damit, dass Joscha, ein hübscher heller Hahn von Petra zu Oma und Opa J. ziehen sollte. Rudolfo plante somit seinen Umzug von Schletz ins sonnige Burgenland zu Elisabeth´s Eltern und der wunderschöne, dunkle Walter zog ein. Die Damen waren gleich ganz verzückt - und Walter fiel vor lauter Aufregung gleich mal von der Stange ... na patschert halt.

   
  Fortsetzung folgt .....