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Hühner - Tagebuch: |
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16.4.2005 |
Ein
wunderschöner erster Tag mit unseren beiden Mädels, die natürlich den
ganzen Tag im Mittelpunkt standen. "Vorfreude ist die Schönste Freude",
heißt es, aber nun, da die ersten 2 Bewohner eingezogen sind, ist die
Freude noch viel viel größer. Susi ist ganz zutraulich und genießt es
gestreichelt und gekrault zu werden. Sie fühlte sich sichtlich wohl und
spazierte munter quer durch den Hühnergarten und entdeckte immer neue
Leckereien. Geraldine hingegen ist eine feige Nuss und beobachtet alles
aus sicherer Distanz. Aber auch mit ihr konnten wir schon richtig
kuscheln. Geraldine entdeckte Nachbar´s Garten. Sie beschloss über den
Zaun zu fliegen und den Garten zu erkunden. Das blöde ist nur, dass
Hühnermama Elisabeth es bemerkt hat und rannte natürlich sofort in
Nachbars Garten um Geraldine wieder zurückzubringen. Geraldine dachte
natürlich nicht im geringsten daran nach Haus zu gehen, und so spielte
sie mit Elisabeth ein Versteck-Fangen-Spiel. Aber letztendlich war dann
Elisabeth schneller und Geraldine kam zurück in ihren Hühnergarten. Tja,
Strafe muss sein und deshalb bekam sie die Federn von den Flügel
gestutzt. Da war Geraldine natürlich sehr sehr beleidigt und flüchtete
in das Hühnerhaus. Elisabeth redete sie an, aber sie total beleidigt
drehte sie sich weg. Aber nach einer Weile wurde es ihr wahrscheinlich
langweilig, wo ja im Hühnergarten so viel zum umscheren war, also kam
Geraldine schmollend wieder heraus. Chrisi verwöhnt Susi und Geraldine
sehr, indem er den Komposthaufen nach Würmern und Larven durchsucht und
diese dann an die beiden verfüttert. Susi und Geraldine scheinen so
richtig zufrieden zu sein, immer gibt es frisches Wasser, gute Nudeln
und natürlich auch artgerechtes Hühnerfutter (was Elisabeth nach genauen
Recherchen zusammenkaufte). Hühnermama bestellte im Lagerhaus auch eine
Wassertränke. Leider müssen wir noch 14 Tage warten bis wir sie
bekommen. Als es am frühen Abend und schon ein bisschen kühl wurde
beschlossen die beiden schlafen zu gehen und gingen freiwillig in ihr
Hühnerhaus, wo heute auch extra für Geraldine eine Sitzstange nur 20 cm
Höhe befestigt wurde. Geraldine ist nämlich auch patschert und fällt im
Schlaf von der Stange runter *lach*. Hühnermama Elisabeth erledigte das
noch schnell und wünschte ihren Mädels natürlich noch eine gute Nacht. |
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17.4.2005 |
Elisabeth
wird um 7 Uhr Früh munter und der erste Weg führt natürlich ins
Hühnerhaus. Sie wünscht einen schönen guten Morgen, bringt uns wieder
Futter, gute Nudeln und frisches Wasser. Während die Hühnermama danach
ihre Hausarbeit erledigt, beschloss diesmal Susi Nachbars Garten zu
erkunden. Wie sie es geschafft hat über den Zaun zu kommen.... keine
Ahnung. Na jedenfalls sind Elisabeth und Rudi ihr nach, aber schon bald
hatten sie Susi eingefangen. Die Ausreißerin muss jetzt jedenfalls eine
Weile im Hühnerhaus bleiben, denn Rudi hat nun beschlossen, den Zaun
höher zu machen - also ab sofort keine Ausflüge mehr in Nachbars Garten. |
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Überraschung
im Hühnerhaus: Elisabeth hatte einen Strohballen in die Ecke gestellt,
um von dort frisches Stroh für die Gluckis wegzunehmen. Als sie nun am
späten Vormittag das Hühnerhaus betritt, lag da: DAS ERSTE GRÜNE EI !!!
Die Freude war groß, obwohl leider nicht klar war, von welcher der
beiden Grazien dieses Ei nun stammt. Das klärte sich aber ein paar
Stunden später auf, dass es nur von Susi sein konnte, da Geraldine auch ein Ei legte
und Elisabeth das sah. |
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Die Hohenauer Hühner
ziehen nachmittags
ein:
Tiffany …
weiß … eingebildet,
Brunhilde …
gefräßig
…
etwas korpulent
und Cruella …
eigentlich gefällt sie mir von allen
3en
am besten,
sie hat ein wunderschönes
Federkleid,
nur leider
schaut sie ein bisschen
zerrupft aus.
Alle vertragen sich
- dank des
"Haarspray-Tricks von Petra"
recht gut, nur
nach einer Weile
kam
Geraldine
doch
dahinter,
dass
es
da neue Damen gibt
und machte sich gleich drauf los einen
Streit
zu beginnen mit den 3 Neuankömmlingen,
aber Elisabeth war natürlich gleich zur
Stelle
und schimpfte mit Geraldine. Die
hat das auch gleich verstanden und zog beleidigt
ab -
aber sie lies dann die anderen in
Ruhe.
Abends betrat der zukünftige Herr des Hauses sein neues Revier -
es ist 20:50:
Der stolze
Rudolfo
(Namensähnlichkeiten mit bekannten Personen sind zufällig *ggg*)
und Charlotte kamen
noch dazu.
Charlotte ist
eine weiße Henne
mit einem Häubchen … Federn
… schaut recht lustig aus.
Da es ja schon
dunkel war hat Elisabeth die beiden Neuankömmlinge
kurz
vorgestellt. Rudolfo
hat sie noch
eindringlichst erklärt: "Das
ist jetzt dein Harem,
beglücke sie nach Lust
und Laune und
pass schön auf sie auf".
Dann wünscht
sie eine
gute Nacht. |
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18.4.2005 |
Rudolfo
hat um 7 Uhr früh schon ordentlich gekräht
und gemeldet, dass er in Zukunft den Ton im Haus angibt.
Elisabeth
musste dann
in den Computerkurs,
deshalb hat sie die Hühnerschar im
Hühnerhaus
gelassen,
weil sie wollte ja dabei sein,
wenn alle im Hühnergarten herumliefen und sehen,
wie sie sich verhalten.
Mittags,
als Elisabeth heimkam,
war natürlich der erste
Weg ins
Hühnerhaus ... und ....
sie brachte
wieder
2 neue Mitbewohner mit:
Daisy und Blacky.
Alle durften
jetzt
heraus, es
gab wieder gutes Futter und frisches
Wasser.
2 Eier lagen
auch im Nest, was
Elisabeth sehr freute. Blacky,
eine schwarze Schönheit und Daisy,
eine getupfte schwarz-weiße
ganz zutrauliche Henne.
Beide noch sehr jung. Sie wurden in die bunte
Schar
gleich aufgenommen, tja bis auf Geraldine sie wollte wieder zeigen …
wie wichtig sie doch ist.
Aber unsere
Hühnermama sprach
Geraldine kurz
schärfer an und sie flüchtete
schnellen Schrittes
und somit war auch
diesmal das
Thema vom Tisch.
Rudolfo
geht schon fleißig seinen Pflichten als Hahn nach und beglückt
nach und nach
seinen Harem.
Geraldine war
als erste dran.
Und
zwischendurch
spaziert
er
stolz umher und
schaut dauernd auf seine Weiberschar.
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Am Abend gingen
anstandslos alle ins Hühnerhaus schlafen
-
bis auf Rudolfo.
Er zog
es vor aufs Dach vom
Hühnerhaus zu
fliegen und die Welt von oben zu betrachten.
Rudi und
Chrisi wollten ihn vom Dach holen,
aber Rudolfo
ist auf einer anderen Seite vom Dach heruntergeflogen und wie wild im
Garten umhergelaufen.
Raphael
hatten wir
schon eingesperrt und Angie
hat gedacht,
sie muss bei der Jagd mitmachen.
Rudolfo
rannte und rannte und dann versteckte er sich hinter den Thujen, er war
nicht mehr zu sehen und er gab auch keinen Laut von sich. Jetzt waren
wir alle
ein bisschen
sprachlos,
weil wir echt
nicht wussten,
wo er ist.
Man
konnte ihn nicht sehen,
aber dann hat Rudi hinter den Thujen nachgeschaut und siehe
- da
war er
-
und auch schon
eingefangen.
Tja,
und wie das so Brauch
geworden ist bei uns mit den Ausreißern,
hat auch Rodolfo die Flügelfedern gestutzt bekommen. Danach ging´s ab
zum Schlafen
in das Hühnerhaus. Rodolfo schien
sich zu schämen,
er verschwand
sofort beleidigt in einer Legebox.
Aber ich denke,
dass
wird seiner Weiberschar egal sein
- auf die Flügellänge kommts nicht an,
denen ist wahrscheinlich wichtig dass er sie
liebt.
Und so wünscht Elisabeth
wieder ihren Hühnern
eine gute Nacht. |
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19.4.2005 |
Rodolfo beginnt den
Tag um 7 Uhr den Tag
mit kräftigem
Krähen.
Alle Hühner
bleiben dennoch wieder
bis Mittag im Hühnerhaus, weil ja Elisabeth in den Kurs muss.
Mittags ist
der erste Weg von Elisabeth ins Hühnerhaus
um die Schar
begrüßen, herauszulassen
und zu
füttern.
Die
Schar erkennt
anscheinend schon wenn es Futter gibt,
denn
wie Elisabeth mit dem
Futter kam, sind alle Hühner einschließlich Rudolfo
zum Tor gelaufen. |
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20.4.2005 |
Rudolfo … wie jeden
morgen
kräht um 7 Uhr
kräftig
den Tag ein.
Vormittag
müssen ja die Hühner im Stall bleiben
- ihr wisst ja,
wegen dem Kurs der bald zu Ende ist.
Mittags ist
der erste Weg von Elisabeth in das Hühnerhaus.
Alle werden
begrüßt und dürfen raus.
Es gibt Futter
und frisches Wasser. Elisabeth verwöhnt natürlich ihre Hühner und kocht
ihnen jeden Tag Nudeln,
über die sich die Hühnerschar immer gleich her macht.
Elisabeth
möchte gerne,
dass die Hühner ganz zutraulich werden und lockt sie mit Nudeln in der
Hand. Zuerst sind sie
noch etwas
zurückhaltend,
aber dann kommt meist
Susi als
Erste
und nimmt ganz frech eine Nudel von der Hand
und dann trauen sich auch die anderen Hühner eine Nudel holen. Susi ist
eine ganz freche und
sicher kein "dummes Huhn", denn
Elisabeth hielt die Schüssel mit den Nudeln in der Hand und Susi flog
- so gut sie
halt konnte
mit gestutzten Flügelfedern
- in die Höhe
und mitten in die Schüssel
rein. Sie ließ
sich nicht stören und fraß gleich einige Nudeln heraus.
Elisabeth
versuchte es dann auch mit Maisschrot in der Hand
und siehe da,
auch das fraßen ihre Hühner aus der Hand.
Fünf Eier
legen Elisabeth´s
Hühner schon,
worüber sie sich sehr freut.
Abends gehen
alle Hühner brav alleine ins Hühnerhaus
- auch Rudolfo -
und um punkt halb
acht abends kehrt Stille
ein. |
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23.4.2005 |
Heute dürfen die
Hühner schon früh raus. Elisabeth
hat heute frei.
Um 7 Uhr Früh kräht Rudolfo schon lautstark.
Elisabeth
zieht sich schnell an und dann raus in das Hühnerhaus. Es gibt frisches
Futter und Wasser wie jeden Tag.
Heute wird der
Rasen gemäht und das gemähte Gras kommt zu den Hühnern ins Gehege. Die
Aufregung ist groß bei den Hühnern,
weil da gibt’s viel zum scheren und wühlen. Ein paar Regenwürmer werden
auch gefunden und eine kleinere Streiterei ist
bald
im Gange,
jeder will einen Wurm.
Aber da war Brunhilde die schnellste und dachte auch nicht im Traum
daran,
einen Regenwurm abzugeben. Sie rannte mit dem Regenwurm im Schnabel
umher und schließlich schluckte sie den Wurm und die Aufregung war
vorbei. Witzig ... |
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24.4.2005 |
Heute Nachmittag ist
große Aufregung im Hühnerstall. Elisabeth geht ein paar Mal ein und aus
und vergisst einmal das Tor zu schließen. Raphael nutze diese
Gelegenheit und stürmte sofort ins Gehege. Na da war arges
Gegacker
und Raphael rannte den Hühnern wie verrückt hinterher. Er schaffte es
Daisy zu fangen,
er packte sie am Hals,
die schrie aus Angst
wie verrückt. Elisabeth brauchte eine
Weile
bis sie Raphael gefangen hatte. Der war so blitzschnell und gehört hat
er auf Zurufe
auch nicht,
was ja sonst wunderbar funktionierte.
Elisabeth
befreite Daisy, mit Raphael schimpfe sie, er bekam einen
Klaps
und wurde aus dem Gehege rausgebracht. Er war dann eine
Weile
beleidigt.
Daisy hat sich
schnell wieder erholt,
es ist ihr nichts passiert außer,
dass
der ganze Hals
nass war.
Der
restliche Tag
verläuft ruhig,
doch am frühen Abend
bekommt Elisabeth
plötzlich
einen Anruf von ihrer
Freundin die ihr mitteilte,
dass
ein neues Huhn
einziehen wird.
Jetzt ist ja
bald die Mannschaft vollzählig,
so wie Elisabeth es sich gewünscht hat,
freut sie sich. Rudi
musste das Huhn auf
halber Strecke
abholen, da gerade
Besuch
da war.
Nach einer Stunde war
er
dann wieder da mit einer
Schachtel, indem
das
neue Huhn
saß. Eine
graue Schönheit mit Schopf.
Sie
wurde von Petra, der
Vorbesitzerin
"rausgeworfen",
weil sie auf die anderen Hühner losging
und ständig herumzickte. "Entweder 14 Tage Dunkelhaft oder du ziehst
aus", ärgerte sich Petra nicht mehr lange herum und da Hühner
bekanntlich durch einen Umgebungswechsel, eine neue Umgebung und neue
Mitbewohner "sich wieder einkriegen können", entschied man sich für das
Ausziehen.
Elisabeth holte als erstes den Haarspray und lief der ganzen Hühnerschar
hinterher um sie einzusprühen,
und am Ende
das neue Huhn, dass den
Namen Camilla
bekam. Die
wurde dafür aus
der Schachtel herausgenommen,
vorsichtshalber auch gleich die Flügelfedern gestutzt,
dann ging Elisabeth mit Camilla in ihre neue Behausung. Sie stellte
Camilla den anderen Hühnern vor,
die allesamt ins Gackern
anfingen -
als würden sie
Camilla begrüßen.
Dann wurde es
Ernst
für die Zicke
Camilla,
sie wurde am Boden
abgestellt. Zunächst interessierte sich nicht wirklich wer für sie,
außer Rudolfo,
der schwänzelte um sie herum,
bis er sie dann letztendlich beglückte.
Da wurde
Cruella aufmerksam,
dass
da wer neuer ist, in
Rudolfos Harem,
und so machte sie einen schnellen Anflug auf Camilla.
Elisabeth ging
sofort dazwischen,
nahm Cruella hoch und schimpfte mit ihr,
dann stellte sie Cruella wieder hinunter,
die
dann ziemlich beleidigt in einem
Winkel hockte
und schmollte. Auch Tiffany versuchte mit Camilla einen
Streit
zu beginnen,
doch auch die jagte
Elisabeth weg und somit war das Thema für Tiffany erledigt.
Den anderen
war es mehr oder weniger egal ob da wer neuer ist,
die pickten genüsslich ihr Futter und ließen sich nicht stören.
Nachdem ja jetzt noch
ein Huhn dazukam mussten die Schlafstangen erweitert werden,
was Rudi sofort erledigt hat,
damit alle gut schlafen können.
Es fing schon
zu dämmern an und die ersten Hühner begaben sich ins Hühnerhaus.
Pünktlich um
halb acht waren dann alle Hühner im Hühnerhaus. Elisabeth wünsche wie
jeden Tag
eine "Gute
Nacht",
und dann
machte sie die Türe zu und es war
sofort mucksmäuschenstill.
Die
Hühnerschar macht Elisabeth eine große Freude, sie steht oft eine halbe
Stunde
beim
Freigehege und schaut
den Hühnern zu und redet mit ihnen.
Die Hühner
danken es ihr mit Zutraulichkeit und vielen Eiern.
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9.5.2005 |
"Die Raben", Christl und Sepp
haben lang überlegt, welches wohl das "passende Huhn" als Geschenk wird.
Sie haben sich dann am Bauernmarkt für ein Sussex entschieden, ein
kräftiges wunderschönes Huhn, dass schon mal 3 kg bekommen kann. Sie
heißt "Henriette", erklären sie der erfreuten Elisabeth, als sie sie mit
ihr spontan besuchten und das Huhn in Elisabeth´s kleine Farm übergeben.
Es wird noch eine Weile geplauscht und geguckt .... und bald stellt sich
heraus, dass Henriette eine kleine Querulantin ist, die sich wegen jeder
Kleinigkeit mordsmäßig aufregt. |
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28.5.2005 |
Grenzlandmesse….
Elisabeths Freundin
Karin sieht
auf
der Messe ein superschönes Huhn und entschließt es zu kaufen und
Elisabeth damit zu überraschen.
Das Huhn wurde
natürlich sofort zu Elisabeth gebracht.
Wie immer
stutzte sie
zuerst die Federn bei
den Flügeln,
weil sie wollte nicht mehr in Nachbars Garten Hühner nachlaufen und
fangen.
Dann trug Elisabeth
die neue
Mitbewohnerin vom
Hühnerhaus zu den anderen und stellte sie vor, so wie sie es auch bei
allen anderen machte.
Dann stellte
sie "Trude"
am Boden und siehe da,
keiner interessierte sich für sie
- außer
Rudolfo.
Die dachten
wahrscheinlich alle, die ist eh schon immer da.
Im Hühnerhaus
lebte ja schon ein Huhn dieser Rasse,
Charlotte, beide sind sehr ähnlich.
So hatte Trude natürlich eine leichte Eingewöhnung.
Sie lief von
Anfang an in der Hühnerschar mit. Elisabeth freute sich natürlich sehr
darüber.
Die Tage vergehen den
Hühnern geht es gut. Elisabeth mistet jeden Tag den Stall aus,
es gibt auch
jeden Tag eine große Schüssel mit Nudeln.
Ab und zu
wenn ein Regenwurm im
Garten
gefunden wird,
bekommen den natürlich die Hühner.
Na
da ist dann ein ein Gerangel,
wer das
Ding
bekommt. |
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12.6.2005 |
Am Abend geht
Elisabeth zu den Hühnern um ihnen
"Gute
Nacht"
zu sagen. Aber ..... oh
Schreck,
Blut!
Woher kommt
das ??? Sie
schaut alle Hühner an und sieht dann,
dass
Camilla am Bein blutet.
Sie nimmt sie
heraus, wäscht ihr den Fuß ab und gibt ihr Desinfektionsmittel auf die
Wunde.
Camilla schmiegt sich
an Elisabeth an und lässt sich streicheln. Sie zittert ein wenig. Die
Arme weis ja nicht was jetzt passiert.
Elisabeth
denkt jetzt nach was sie mit Camilla tun soll? Wohin mit ihr? Zu den
anderen konnte sie Camilla nicht geben, denn Hühner sind da sehr boshaft,
wenn eine verletzt ist,
dann pecken sie solange hin,
bis das arme Tier tot ist. Na und das will Elisabeth
keinesfalls.
Nach einigen
Überlegungen gibt sie Camilla in eine Legebox und ein Brett davor, damit
die anderen nicht zu ihr können.
Am nächsten
Morgen sieht Elisabeth sofort nach Camilla.
Es geht ihr
gut,
die Wunde ist zu, kaum was zu sehen. Sie lässt
Camilla zu den anderen,
Camilla
rannte gleich wieder
mit den
anderen mit. So ist
alles gut ausgegangen. |
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16.6.2005 |
Ein Bruder von
Elisabeth hat sich heute angesagt, weil ja Elisabeth am 17. Juni
Geburtstag hat.
Er kam mit seiner
Frau Anneliese
und
mit einer
riesengroßen Schachtel.
Mein
Bruder tat so als wäre die Schachtel furchtbar schwer.
Es war dann
eine Riesenüberraschung,
denn darin war ein
"Geburtstagshuhn"
mit dem Namen
"Sissy".
Dazu gabs noch ein tolles Gedicht: |
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Als erstes wurde
Sissy mal gestreichelt danach gleich Flügelfedern stutzen,
wie das ja schon Brauch ist. Danach wurde Sissy zu den anderen Hühnern
gebracht. Zuerst wurde sie den anderen vorgestellt und dann auf
den Boden
gestellt. Alle anderen waren sehr neugierig
Sissy,
die neue
Mitbewohnerin. Chrisi passte dann auf,
damit keine auf Sissy losging. Am Abend marschierten alle
brav
in das Hühnerhaus,
nur Sissy traute sich anscheinend nicht hinein. Sie wurde dann von Rudi
hineingetragen.
Es wurde eine Nacht
und Ruhe kehrte im
Hühnerhaus
ein. |
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17.6.2005 |
Auch am Geburtstag ist
Elisabeths erster Weg
natürlich ins Hühnerhaus. Sie wünschte einen
"wunderschönen Guten
Morgen",
alle stürmen sofort hinaus
in den herrlichen Tag.
Doch ... wo
ist Sissy ???? Die
sitzt ganz oben am Fenster. Elisabeth nimmt
sie herunter, streichelte sie und erklärte ihr, dass es üblich ist, dass
die Hühner gestreichelt werden und dass
es ihr hier sehr gut gehen wird.
Elisabeth
bekommt mittags einen Kurzbesuch von Elisabeth und Gerhard.
Geburtstagsbussi,
Geburtstagsknuddeln, aber gefeiert wird später. Allerdings haben die
beiden ein kleines "Vorabgeschenk" mitgebracht. Ein knalloranger Vorhang
mit superentzückendem Kükenmuster für den Hühnerstall. Ich denke, wir
sind allesamt wirklich selbst die "verrückten Hühner". Sicher ist, der
Vorhand wird bald aufgehängt im Stall, sobald Rudi das neue Fenster
eingebaut hat. So steigert sich der Wohnkomfort der Hühner immer mehr,
da Rudi ja zwischenzeitlich auch ein 2 neue Futterhäuser gebastelt hat.
Für "Outdoor- und Indoor" nennt man das, eines hängt draußen, eines
drinnen *ggg*. Jedenfalls will Elisabeth nun stolz
den beiden
die neue Mitbewohnrein zeigen
... doch Sissy
ist schon wieder nicht zu sehen.
Die
hat sie sich
in eine Legebox
verzogen, wo
bereits
7 Eier lagen
und sich
daraufgesetzt.
So wie es aussieht,
will sie
gleich am 1. Tag zu Brüten
beginnen. "Typisch
Sissy, eine richtige Glucke!", scherzt ihre Freundin. Alle lachen und
sollte Sissy wirklich sitzen bleiben, erwarten wir in 21 Tagen, also am
7.Juli Nachwuchs ....., jedoch leider, bis zum Abend hat sich Sissy das
ganze nochmal überlegt und beschlossen, vorläufig nun doch keine Eier
auszubrüten. |
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19.6.2005 |
Ein neuer Bewohner ist in die
Hühnerfarm eingezogen: "Hoppel", ein supersüßes Kaninchen. |
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Obwohl
ich anfangs Bedenken hatte, ob er sich in der Hühnerschar wohlfühlt,
musste ich feststellen, dass es absolut kein Problem gibt. Somit ist das
Kaninchen seinen Käfig losgeworden. |
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25.5.2005 |
Männerwechsel im Hühnerstall
... ein neuer Hahn für die Hühnerdamen ... es begann damit, dass Joscha,
ein hübscher heller Hahn von Petra zu Oma und Opa J. ziehen sollte.
Rudolfo plante somit seinen Umzug von Schletz ins sonnige Burgenland zu
Elisabeth´s Eltern und der wunderschöne, dunkle Walter zog ein. Die
Damen waren gleich ganz verzückt - und Walter fiel vor lauter Aufregung
gleich mal von der Stange ... na patschert halt. |
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Fortsetzung folgt ..... |
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